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Von einem ganz besonderen Jahrgang wurde am Freitagmorgen im Forum der Oberschule bei der Verabschiedung der Schulabgänger des Jahres 2017 gleich mehrfach gesprochen.

Von einem ganz besonderen Jahrgang wurde am Freitagmorgen im Forum der Oberschule bei der Verabschiedung der Schulabgänger des Jahres 2017 gleich mehrfach gesprochen. Als erste nahm Rektorin Antke Brethauer dieses Beschreibung auf. Und meinte damit, dass es der erste Abgangsjahrgang ist, der als Oberschüler die Schule ganz in der neuen Konzeption durchlaufen hat.
Brethauer erinnerte daran. dass vor sechs Jahren die Zusammenlegung von Haupt- und Realschule zu einer gemeinsamen HRS erfolgt sei, aus der dann die Oberschule hervorging. Dieser Abgangsjahrgang trat da gerade in die neu geformte Schule über. Eine Oberschule durchlaufen zu haben, bedeute für die Schüler, dass die Schule ihnen mehr Zeit für die Entwicklung habe geben können, mehr Platz hatte für innere Differen- zierung, eine bessere Lehrerversorgung bieten und berufs- oder studienbezogene Bildung stattfinden konnte.
Im Unterschied zu vorherigen Klassen konnten die neuen Schüler von 2011 an zunächst vier Jahre weiter in ihren Klassenverbänden zusammen bleiben. Es gab zudem klassenübergreifende Aktivitäten.
Die Bezeichnung besonders traf aber auch in einer weiteren Charakterisierung Brethauers auf diesen Jahrgang zu: Er sei sozial, freundlich, umgänglich und leistungsstark gewesen, durfte die Rektorin bilanzieren. Das war in manchem Vorjahr nicht so gewesen.
Bürgermeisterin Franziska Schwarz lobte dann ebenfalls den Einsatz der Oberschule zur Persönlichkeitsbildung der Schüler. Um heute im Leben klarzukommen, brauche es interkulturelle Kompetenzen. Die habe die Schule ohne Zweifel vermittelt.
Dass es sich um einen besonderen Jahrgang handelte, war auch den Abschiedsworten der KlassenlehrerInnen anzumerken. Die waren nicht selten ebenso emotional geprägt, wie es den Schülern mehrfach die Tränen in die Augenwinkel trieb, nun unabwendbar an dem Punkt angekommen zu sein, wo sich Wege trennen. Dabei waren es nicht Freudentränen, nun endlich die Schule hinter sich lassen zu können, sondern solche echten Abschiedsschmerzes. Das ist nicht gewöhnlich und fiel in diesem Jahrgang besonders auf.
Natürlich gab es auch viele gute Wünsche mit auf den Weg, manchmal auch Philosophisches, wie den Hinweis darauf, sich zuvorderst dem Wesentlichen, den großen Dingen des Lebens zu widmen und sich nicht in Kleinigkeiten zu verlieren.

Wie bei jeder Verabschiedung wurden auch wieder Ehrungen ausgesprochen. bedacht wurde eine größere Zahl an Schülerinnen und Schülern, die als Bus-Scouts Fahrschüler unterstützt hatten, des Weiteren vier Streitschlichterinnen, die nun ausscheiden, und zu guter Letzt die sechs Klassenbesten – zwei pro Klasse.
Ausnahmslos dem guten Eindruck schlossen sich die Schüler selbst an. Sie waren voll des Lobes über ihre Schulzeit und ihre Lehrer – der Trennungsschmerz war vielfach spürbar. In den Dank eingeschlossen wurden neben dem fast vollständigen Kollegium auch die Eltern.
63 Abschlüsse wurden vergeben. Vier SchülerInnen wurden aus der neunten Klasse verabschiedet, drei davon sind als Flüchtlinge nach Deutschland gekommen. Sie gehen zur BBS weiter zur Schule.
Unter den 59 Abschlüssen der zehnten Klassen waren mit 28 immerhin 44 Prozent erweiterte Sekundarstufen I-Abschlüsse, sie berechtigen zum Beispiel zum Wechsel auf ein Gymnasium. 21 weitere Abschlüsse wurden auf Sekundarstufe I (früher Realschulabschluss) ausgestellt, bei neun Abgängern ein Hauptschulabschluss.
Der Abschlussfeier wohnte in diesem Jahr neben anderen geladenen Gästen auch der Verwaltungsdirektor der Paracelsus-Kliniken in Bad Gandersheim, Thorsten Prieß bei. Die Paracelsus wird im kommenden Jahr – neben der schon aktiven Auer-Lighting – als Schulausbildungsbetrieb in eine Partnerschaft mit der Oberschule eintreten.
Nach einem bewegenden Abschlusslied aller Schüler – „Es ist Zeit zu gehen“ – konnte der erreichte Abschluss endlich gefeiert werden. In der Schule mit einem Sekt- empfang, abends in Altgandersheim mit dem Abschlussball.

Quelle: Kreisblatt Bad Gandersheim