Oberschule Bad Gandersheim

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  • Abwechslungsreicher Unterricht
  • Nichts aus den Augen verlieren
  • Zusammen ans Ziel kommen
  • Sportlich durch den Schultag
  • Kreative Entfalltungsmöglichkeiten

Religion

Bildung zielt auf die Mündigkeit des Heranwachsenden (Selbstbildung) und vollzieht sich in der Auseinandersetzung mit der sozialen, gesellschaftlichen und kulturellen Wirklichkeit, die den Menschen umgibt (Fremdbildung); sie zielt letztlich auf die Identität und die Stärkung der Person ab. Der Religionsunterricht leistet somit einen unverzichtbaren Beitrag, verantwortbare Entscheidungen treffen zu können. Im Zentrum des Religionsunterrichts stehen die Vermittlung elementarer Kenntnisse der christlichen Religion, die Erörterung ethischen Handelns in religiöser Perspektive, der Aufbau einer Vorstellung der Bedeutung von Religion im Leben, die Weiterentwicklung der Identität sowie die Stärkung des Selbstwertgefühls der Schülerinnen und Schüler. Darüber hinaus ist die Bedeutung von Religionsunterricht für den Erwerb von Sprach- und Reflexionskompetenz kaum zu überschätzen. Hier werden Zeit, Mühe und Sorgfalt auf die Erschließung anspruchsvoller Texte verwendet, das Wort spielt eine zentrale Rolle. Zugleich stärkt der Religionsunterricht auf vielfältige Weise das Interesse, die Wirklichkeit zu erkennen, die Welt zu verstehen und sie sich selbst und anderen zu erklären. Weitere Kompetenzen (soziale, kommunikative, ästhetische und mediale ebenso wie geschichtliche, politische und wissenschaftliche) werden gefördert. Der Religionsunterricht steht allen Schülerinnen und Schülern offen. Er wird in ökumenischer Kooperation und zum Teil im Dialog mit dem Werte-und-Normen-Unterricht erteilt.
Das Fach Religion wird an unserer Schule konfessionell-kooperativ unterrichtet; das bedeutet, alle Schülerinnen und Schüler, die Religion als Fach wählen, nehmen am gemeinsamen Religionsunterricht teil – unabhängig von ihrer Konfession. In dieser Form kooperieren der evangelische und der römisch-katholische Religionsunterricht, ohne dass der Unterricht dabei seine konfessionelle Ausrichtung verliert. Vielmehr kommen Gemeinsamkeiten zwischen den Konfessionen hier genauso in den Blick wie die Unterschiede und konfessionellen Identitäten.

Werte und Normen

Das Unterrichtsfach Werte und Normen leistet einen wichtigen Beitrag, die Persönlichkeit der Schülerinnen und Schüler auf der Grundlage des Christentums, des europäischen Humanismus und der Ideen der liberalen, demokratischen und sozialen Freiheitsbewegungen weiterzuentwickeln. Mehr oder minder bewusst werden Kinder und Jugendliche zu Zeitzeugen sich wandelnder Positionen, und oftmals resultiert daraus eine tief greifende Unsicherheit bezüglich der Moralität und Legitimität des eigenen Handelns. Diesen Orientierungsproblemen will das Fach Werte und Normen inhaltlich facettenreich und pädagogisch sensibel begegnen. Sie erwerben somit das
Rüstzeug, Wertvorstellungen zu überprüfen. Er vermittelt den Schülerinnen und Schülern die Einsicht, dass es konkurrierende Wahrheits- und Weltauffassungen gibt. Der Unterricht im Fach Werte und Normen fördert dadurch die Bereitschaft zu reflektiertem und verantwortungsbewusstem
Handeln sich selbst und anderen gegenüber.
So trägt das Unterrichtsfach Werte und Normen zu einer differenzierten Auseinandersetzung
sowohl mit individuell-existenziellen als auch mit gesellschaftlich-globalen Problemfeldern
bei und fördert dadurch die Persönlichkeitsentwicklung der Schülerinnen und Schüler.