Oberschule Bad Gandersheim

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  • Wir sind eine Schule ohne Rassismus

Schulhunde

Konzept für den Schulhundeinsatz an der Oberschule Bad Gandersheim

Vorbemerkung


1. Der Schulhund – Tiergestützte Pädagogik in der Schule
Ein Schulhund ist ein Privathund, der eine/n Lehrer/in in den Unterricht begleitet und dort unterstützend in Unterricht und Erziehung eingesetzt wird. Die Entwicklung der sozialen und emotionalen Kompetenzen, die Steigerung der Kommunikationsfähigkeit und die Förderung der psychischen und physischen Gesundheit werden durch den Einsatz eines Schulhundes gefördert.

Darüber hinaus werden die Schülerinnen und Schüler zu einem rücksichtsvollen und artgerechten Umgang mit Tieren generell und mit Hunden im Besonderen angeleitet. Sie lernen, klare Regeln einzuhalten, die Lautstärke dem feinen Gehör eines Hundes anzupassen und Rücksicht zu nehmen.

Durch die Anwesenheit des Hundes wird das Klassenklima positiv beeinflusst, Rangeleien nehmen ab und das Verantwortungsgefühl wird angeregt. Durch die Zuwendung eines Hundes zu einem Kind kann dessen Selbstwertgefühl gesteigert werden. Ängstliche und unsichere Schüler/innen entkrampfen im Körperkontakt mit dem Hund und gehen zunehmend häufiger in Interaktion mit dem Hund. Hunde vermitteln jedem Kind bedingungslose Akzeptanz und stärken gerade Schüler/innen mit geringem Selbstbewusstsein.
Hunde beeinflussen die seelische Ausgeglichenheit und das Wohlbefinden positiv.

Stellung des Konzepts innerhalb der Schule

Leitidee und Ziele


2. Begründung für den Einsatz eines Schulhundes in der Oberschule Bad Gandersheim
Die Oberschule Bad Gandersheim liegt am Rand von Bad Gandersheim, deren Schüler von der 5. bis zur 8. Klasse gemeinsam, dann in Haupt- und Realschulzweig unterrichtet werden. Der Anteil von Schülern mit Migrationshintergrund ist noch recht gering.
Da die Schüler durch die allgemeine Reizüberflutung immer mehr in ihrer Konzentrationsfähigkeit eingeschränkt werden, kann der Einsatz eines Schulhundes die Lernbedingungen verbessern und somit einen wichtigen Beitrag zur Erziehung und Bildung leisten. Es gibt verschiedene Studien, welche die positiven Wirkeffekte eines Schulhundes auf die Lernatmosphäre, Leistungsfähigkeit und die sozial-emotionalen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler belegen.

• Ein Schulhund ermöglicht besonders das soziale Lernen.


Kinder erleben sich im Umgang mit Hunden als kompetent. Hunde reagieren unmittelbar und ehrlich, d.h. werden sie grob behandelt, weichen sie zurück; wird auf ihre Bedürfnisse geachtet, wenden sie sich dem Menschen zu. Diese unmittelbare Reaktion spiegelt den Kindern direkt ihr eigenes Verhalten. Dies führt dazu, dass die Kindern zunehmend lernen, Verantwortung für ihr Handeln und Rücksicht auf die Bedürfnisse des Anderen zu nehmen.

• Ein Schulhund fördert das Selbstbewusstsein.


Die Erfahrung, von dem Hund gemocht, gebraucht und akzeptiert zu werden, unabhängig von sozial üblichen, normierenden Kriterien wie Aussehen, Status, Wissen, ist besonders für Kinder ein wichtiger Faktor zur Stärkung des Selbstbewusstseins. Durch die Interaktion mit dem Hund werden Verhaltensweisen erlernt (z.B. Rücksichtnahme, soziale Sensibilität, angemessene Form der Kontaktaufnahme), welche die Kinder auch auf soziale Situationen mit Menschen übertragen können. Dieser Aspekt ist besonders bedeutsam bei Kindern mit einem sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf.

3. Grundvoraussetzungen für den Einsatz eines Schulhundes

(s.a. Anhang 2 “Freiwillige Selbstverpflichtung”)
Grundsätzlich ist zu sagen, dass der Schulhund nur in Begleitung der Hundeführerin am Unterricht teilnimmt. Die Befähigung der Hundeführerin wird in einer Qualifikation (Ausbildung) festgestellt und durch regelmäßige Fortbildungen erhalten. Des Weiteren werden besondere Hygienemaßnahmen getroffen und der Hund wird regelmäßig prophylaktisch gegen Parasiten behandelt.

4. Informationen zu den Schulhunden Leonie und Ilion

Ilion vom Forstbachtal (* 21.10.2013) ist ein Hund einer neuen Zuchtform, ein Mischling aus Pudel und Golden Retriever. Man nennt diese Mischlinge “Golden Doodle”. Er besitzt ein österreichisches Zuchtbuch, da seine Züchterin in Österreich arbeitete und Golden Doodles vom dortigen Zuchtverband bereits als eigene Rasse geführt werden. (In Deutschland steht die Anerkennung als eigene Rasse noch aus.) Doodles gelten als besonders allergikergeeignet, da sie nicht haaren.
Ilion wurde ausgesucht, weil er ruhig, gelassen und souverän ist. Er ist aufmerksam, spielfreudig und menschenzugewandt und besitzt einen ausgeglichenen Charakter.
Leonie (*1.12. 2013) wurde ebenfalls speziell für den Einsatz in der Schule im Berliner Tierheim nach intensiver Beratung durch die Tierpfleger ausgesucht. Sie zeichnet sich durch ihr aufgeschlossenes Wesen, ihre besondere Zuneigung zu Menschen und ihre Fähigkeit, sich den schulischen Anforderungen anzupassen, aus. Sie ist eine Mischung aus Labrador Retriever und Schnauzer.
Unser schwarz-weißes Doppelpack kommt 2-3 mal pro Woche in die Schule.

5. Einsatz und Ziele für die Arbeit mit Leonie und Ilion

Unsere Schulhunde kommen hauptsächlich in den unteren Jahrgängen zum Einsatz. Sie sollen dort durch ihre Anwesenheit stabilisierend und durch die Hunderegeln ordnend auf die Klassen wirken. Den fünften Klassen sollen sie das Einleben in die neue Schulform erleichtern. Ilion wird ebenfalls im DaZ-Unterricht eingesetzt. Er schafft im Besonderen Sprechanlässe und motiviert zum deutlichen Sprechen. Leonie hat ihren speziellen Aufgabenbereich im Moment im Inklusionsunterricht. Durch das Abholen aus dem Auto und ihre Anwesenheit im Unterricht ist die Klasse motivierter und zugänglicher geworden.
Weitere Informationen können dem Anhang 4 “Förder- und Forderplan” entnommen werden.

Hier geht es zum völlständigen Kozept mit Elternbrief Schulhunde

Schulhund

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